E-BIKE WISSEN


 
Egal ob Freizeitradler oder Profi, komfortabel oder sportlich, bei uns findest Du für Deine Ansprüche das passende E-BIKE aus unserem hochwertigen Sortiment.
 
Akku:
Beim E-Bike kommt dem Akku eine besondere Bedeutung zu, da die gespeicherte Energie, die Reichweite stark beeinflusst. Die Angabe der Akku-Leistung erfolgt in der Regel in Wattstunden.

Akku und Akkupflege: 
Beim E-Bike kommt dem Akku eine besondere Bedeutung zu, da die gespeicherte Energie, die Reichweite stark beeinflusst. Die Angabe der Akku-Leistung erfolgt in der Regel in Wattstunden. Die heutigen Akkus sind dank Lithium-Ionen-Technologie, wahre Energiespender.

Die gängigsten Akku-Leistungen aus einem Akku sind: 400 Wh, 500 Wh oder 625 Wh .Einige Hersteller bieten sogar 750 Wh an. Je höher die Kapazität in Wh desto höher ist die Laufleistung pro Akkuladung.

Je nach Ladegerät kann ein Ladezyklus zwischen 3,5 bis 5,5 Stunden andauern. Manche Hersteller bieten gegen Aufpreis ein sogenanntes Schnellladegerät an, welches die Ladedauer erheblich reduziert.

Ein Akku gehört mit zu den Verschleißteilen. Die Kapazität nimmt im Laufe der Lebensdauer ab. Allgemein werden Akkus unter 70% als verschlissen bezeichnet

Was ist ein Ladezyklus? Als Ladezyklus bezeichnet man den Vorgang des Aufladens eines Akkus um genau 100%.

Laut Hersteller halten die meisten Akkus zwischen 500 und 1000 Ladezyklen aus. Je nach Hersteller heißt das aber nicht, dass der Akku danach defekt ist oder er nicht mehr zu gebrauchen ist. Die meisten wollen damit nur eine Garantie geben, dass der Akku nach den angegeben Ladezyklen, eine Restkapazität von z.B. 70% hat. (Siehe hierzu die Garantiebedingungen des jeweiligen Herstellers). Aus Erfahrung kann man je nach Benutzung mit einer Lebensdauer von ca. 5 bis 7 Jahren rechnen.

Mit der richtigen Pflege kann man die Lebensdauer eines Akkus deutlich erhöhen, hier die wichtigsten Maßnahmen:

  1. Vermeidung der Temperaturspitzen: extreme Hitze oder Kälte senken die Lebensdauer. Lassen Sie ihren Akku an heißen Sommertagen keinesfalls im Auto oder in der prallen Sonne liegen
  2. Richtiges Laden und Entladen: Das Aufladen sollte nach Möglichkeit nur bei Zimmertemperatur (18°bis   20°) erfolgen. Laden Sie den Akku nicht bei jeder Gelegenheit wieder nach, benutzen Sie ihn so lange,   bis er fast leer ist (10% - 20%). Lassen Sie den Akku erst akklimatisieren (besonders bei kalten         Außentemperaturen) bevor Sie ihn laden.
  3. Richtige Lagerung bei Nichtnutzung: Wird das E-BIKE eine längere Zeit nicht genutzt, empfiehlt es sich den Akku zu entnehmen und in einem trockenen Raum zu lagern. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 10° und 20°. Der Ladezustand sollte zwischen 40% und 50% sein.

Wichtig: Bei Lithium-Ionen-Akkus sind 3% bis 5% Selbstentladung pro Monat möglich. Einige Akkus fallen nach Ablauf einer bestimmten Zeit in den sogenannten  Deep-Sleep-Modus (Tiefschlaf), die Selbstentladung wird dadurch verringert. Ein Aufwachen des Akkus ist nur noch über das Anschließen des Ladegerätes möglich. Sie sollten den Akku alle vier Wochen nach den Ladezustand kontrollieren und ggf. nachladen.

Wir, als Meisterwerkstatt haben die Möglichkeit bestimmte Akkus auf die optimale Lagerkapazität zu versetzen sowie einen Kapazitätstest durchzuführen.

Tipp:     
Bei Nichtnutzung des E-BIKES, sollten alle Besitzer mit einem Bosch Intuvia oder Nyon Display den internen Akku es Displays ebenfalls regelmäßig laden. Dies könnt ihr über den USB-Anschluss oder am E-BIKE direkt. Einfach Display aufstecken, BIKE einschalten und warten bis es automatisch wieder abschaltet. In dem Zeitraum wird durch den Akkus des E-BIKES der Display Akku geladen.   
 

Antrieb:
Man unterscheidet zwischen Front- und Heckmotoren sowie Tretlagermotoren (Mittelmotoren). Alle drei Varianten haben Vor- und Nachteile, jedes der Konzepte kann gut oder schlecht umgesetzt sein.

Die verschiedenen Antriebssysteme zeichnen sich auch durch verschiedene Fahreigenschaften aus.

  • Frontantrieb: Der Motor im Vorderrad lässt das Rad sehr dezent und kompakt aussehen, bei der Auswahl der Schaltungsart sind dem Hersteller hier alle Möglichkeiten offen, von der Nabenschaltung (mit oder ohne Rücktritt) bis zur Kettenschaltung. Ein Frontmotor kann nur schwer mit einem Drehmomentsensor kombiniert werden, dadurch reagiert die Unterstützung des Motors auf den Kurbelimpuls verzögert und setzt meist sehr Kraftvoll ein, wodurch das Fahrverhalten sehr nervös wirkt und nicht besonders sicher ist. Wir raten von Frontmotoren ab. 
  • Heckantrieb: Diese Antriebsart lässt sich nur mit einer Kettenschaltung kombinieren. Hochwertige Radhersteller kombinieren diese Antriebsart zusätzlich mit einem Drehmomentsensor im Ausfallende somit hat man kaum Verzögerung und die Unterstützung passt sich dem eigenen Fahrverhalten an.
  • Mittelmotor: Diese Antriebsart ist wohl die am häufigsten verbaute Art. Der Motor ist direkt mit dem Tretlager verbunden, das senkt den Schwerpunkt und wirkt sich positiv auf die Gewichtsverteilung aus, sodass das Fahrrad leicht zu handhaben ist. Eine sehr sensible Sensorik im inneren des Motors überwacht das Drehmoment der Eingangskraft und Umdrehungszahl der Kurbeln. Das garantiert Dir ein großartiges Fahrerlebnis. Die Motoren sind sehr Leistungsstark mit einem Drehmoment von 40 Nm bis zu 120 Nm. Bei der Wahl der Schaltungsart hat man hier alle Möglichkeiten (ausgenommen das Pinion-Getriebe). Zudem sind Mittelmotoren deutlich effizienter und dem entsprechend sparsamer.
 
Bremsen:
Die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Fahren mit dem Elektrofahrrad im Vergleich zum normalen Radfahren ist höher. Daher sollte man beim Kauf eines E-Bikes auf die Ausstattung bei den Bremsen achten. Hydraulische Felgenbremsen oder Scheibenbremsen sollten verbaut sein.

 
E-BIKE:
Häufige Bezeichnung für alle Elektro-Fahrräder. Der Duden ordnet das Wort in die Gebrauchskategorie Jargon ein. E-Bike deckt als Oberbegriff sowohl die Elektro-Fahrräder ab, die den Fahrer beim Treten bis 25 km/h (Pedelec) unterstützen, als auch die schnellen E-Bikes, bei denen die Tretunterstützung bis 45 km/h reicht (S-Pedelecs)
 
Welche E-BIKE Typen gibt es?
  • E-CARGO - Lastenräder
  • E-CITY - Tiefeinsteiger 
  • E-KOMPAKT - meist mit 20 Zoll Laufradgrösse teilweise faltbar
  • E-MTB - Mountainbikes 
  • E-RACE - alles mit sportlichem Rennlenker - Rennräder, Gravelbikes...
  • E-S-PEDELEC - 45km/h Klasse
  • S-TREKKING - Pendler-, Tour- und Reiserad
  • E-URBAN - Lifestyleräder mit coolem Design
Fahrradweg:
Mit einem Pedelec wird auf dem Fahrradweg gefahren. Mit einem S-Pedelec wird auf der Strasse gefahren.
 
Heckmotor:
Hinterradnabenmotoren (Heckmotoren) sitzen, wie es der Name schon sagt, im Hinterrrad.
 
Ladezyklen:
Unter dem Ladezyklus versteht man das Entladen und Laden eines Akkus. Man geht dabei von einer Voll-Ladung aus. Ein Ladezyklus kann also aus mehreren Teilladungen bestehen.
 
Mittelmotor:
Der Motor sitzt in der Mitte des E-Bikes an den Pedalen. Der Mittelmotor ist der am weitesten verbreitete E-BIKE Motor in Deutschland. Sein Vorteil ist die zentrale Platzierung im Tretlagerbereich. Dadurch ergibt sich ein mittiger, tiefer Schwerpunkt, der unter anderem für sehr gute Fahreigenschaften sorgt.
 
Modus:
Meist können Sie bei E-BIKES zwischen drei bis vier Unterstützungsstufen wählen. Der Bosch-Mittelmotor bietet z.B. die Möglichkeiten zwischen den Modi Eco, Tour, Sport und Turbo auszuwählen. Je geringer der Unterstützungsmodus gewählt wird, desto größer ist die mögliche Reichweite des Akkus. Es ist auch möglich ohne Unterstützung in die Pedale zu treten. Immer mehr Motorenhersteller bieten hier einen Freilauf an, so dass das Fahren ohne Motorunterstützung ohne Widerstände möglich ist. 
 
Pedelec:
Abkürzung für "Pedal Electric Cycle". Als Pedelecs bezeichnet man Elektro-Fahrräder, die den Fahrer ausschließlich beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützen. Rechtlich sind Pedelecs einem normalen Fahrrad gleichgestellt, auch wenn eine sogenannte Schiebehilfe integriert ist.
 
Reichweite:
Angabe in Kilometern, welche Distanz man mit dem E-BIKE mit einer Akku-Ladung zurücklegen kann. Dieser Wert ist von vielen Faktoren, wie zum Beispiel gewählte Unterstützungsstufe, Gegenwind, Temperatur, Geländebeschaffenheit, Fahrergewicht, Zuladung, eigene Leistung, gewählter Gang etc. abhängig. Herstellerangaben entstehen unter Optimalbedingungen, die Sie in der Realität so nicht immer antreffen.
 
S-Pedelec:
Hierbei handelt es sich um die schnelle Variante der E-BIKES. Sie unterstützen den Fahrer beim Pedalieren bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Wichtig: S-Pedelecs zählen rechtlich nicht zur Gattung der Fahrräder - wie normale Pedelecs- sondern gelten als Kleinkrafträder mit geringer Leistung und brauchen somit eine Betriebserlaubnis, ein Versicherungskennzeichen, einen Rückspiegel und der Fahrer muss im Besitz eines Führerscheins der Klasse M sein.

E-Scooter:

E-Roller mit und ohne Strassenzulassung werden immer häufiger im Stadtbild gesichtet. Die zugelassenen E-Scooter verfügen über einen Versicherungsaufkleber und können ab 14 Jahren gefahren werden. Weitere Ausstattungsmerkmale / Voraussetzungen sind: maximale Geschwindigkeit von 20 km/h, eine Lenkstange mit zwei voneinander unabhängigen Bremsen, Beleuchtung vorn und hinten, Leistungsbegrenzung auf 500Watt, gefahren wird auf dem Radweg, sofern einer vorhanden ist, sonst auf der Straße. Es gilt die Regelung für Elektrokleinstfahrzeuge.  

















































5 Dinge, die du beim Kauf unbedingt beachten solltest!